Die transatlantische Drogenökonomie und Auswirkungen auf Europa. Eine Welle, die nicht abebbt

Dr. Daniel Brombacher (Europe Observatory for the Global Initiative Against Transnational Organised Crime)

Dienstag, 27. Januar 2026, 19 Uhr

Saalbau Dornbusch, 1. Etage, Anne-Frank-Saal, Eschersheimer Landstr. 248

DIAG in Kooperation mit Instituto Cervantes und Peace Research Institute Frankfurt (PRIF)

Der Kokainboom in Europa hält an: Der Markt wächst weiter und der Konsum nimmt zu, angefacht durch ein steigendes Angebot an immer günstigerem und hochwertigem Kokain. Traditionelle Handelsrouten von Lateinamerika nach Nordamerika stehen unter Druck, während die europäischen Handelsrouten durch Diversifizierung und neue Schmuggelmethoden dem Fahndungs- und Verfolgungsdruck widerstehen. Davon profitiert die organisierte Kriminalität in Lateinamerika wie in Europa; Gewalt und Korruption nehmen zu. Der Vortrag zeichnet diese Entwicklungen und deren Ursachen nach und zeigt die Trends auf, mit denen Deutschland und Europa künftig zu rechnen haben.

Daniel Brombacher ist promovierter Politikwissenschaftler. Er hat viele Jahre für die GIZ gearbeitet, bevor er im April 2024 die Leitung des “Europe Observatory for the Global Initiative Against Transnational Organised Crime” mit Sitz in Berlin übernommen hat.

Bildquelle: Oficina General de Comunicación Social y Imágen Institucional del Perú