WIE DER WAHLSIEG VON LULA ZUSTANDEKAM UND WAS ER FÜR BRASILIENS KLIMAPOLITIK BEDEUTET
Detlev Ullrich (DIAG, Frankfurt) im Gespräch mit Thomas Fatheuer (FDCL, Berlin)
Mittwoch, 18. November, 19:15 Uhr
Ort: Denkbar, Frankfurt am Main, Spohrstraße 46a
Um Anmeldung wird gebeten unter: info@diag-frankfurt.de
Brasilien stand im Oktober ganz im Zeichen der Präsidentschaftswahlen. Nach dem ersten Wahlgang hatte kaum jemand es für möglich gehalten, dass Präsident Lula seinem Gegenkandidaten, Flávio Bolsonaro, den sicher geglaubten Sieg noch entreißen könnte. Wie ist es ihm und seiner Anhängerschaft gelungen, das Blatt wider Erwarten doch noch zu wenden? Und was für Lehren lassen sich daraus für die Auseinandersetzung mit rechtsradikalen Kräften hierzulande und anderswo in Lateinamerika ziehen? Hierüber wollen wir mit dem Brasilien-Experten Thomas Fatheuer diskutieren, der die Wahlen vor Ort hautnah miterlebt hat. Außerdem werden wir ihn zum Stand der brasilianischen Klimapolitik ein Jahr nach der Weltklimakonferenz in Belém befragen und einen Ausblick auf das künftige Regierungshandeln in diesem Bereich wagen.
Thomas Fatheuer ist promovierter Sozialwissenschaftler und Mitarbeiter am Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL). Er hat fast 20 Jahre in Brasilien gelebt und gearbeitet, u.a. als Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung.
Detlev Ullrich ist promovierter Sozial- und Politikwissenschaftler, hat mehrere Jahre für die GIZ ein bilaterales Umweltprogramm in Brasilien geleitet und ist seit 2022 Vorstandsvorsitzender der DIAG.


